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Lehrgebiet Anglistik

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Das Lehrgebiet Anglistik und Neue Englischsprachige Literaturen verfolgt einen breiten kulturwissenschaftlichen Ansatz in der Nachfolge der British Cultural Studies. Die Themen in Lehre und Forschung sind breitgefächert. Sie reichen vom Mittelalter und der frühen Neuzeit über das 18. und 19. Jahrhundert bis zur transkulturellen britischen Literatur und Kulturen der Gegenwart. Von besonderem Forschungsinteresse sind literarische und kulturelle Theoriebildung, vor allem Psychoanalyse, Marxismus, Feminismus, Gender Studies und Queer Theory, Dekonstruktion, Strukturalismus und Poststrukturalismus, New Historicism, Theorien von Intertextualität und Intermedialität sowie postkoloniale Theorien. So erforschen und lehren wir z.B. ästhetische Hybridisierungen in der Black British Literature, der anglophonen karibischen Literatur und Kultur sowie literarische Interventionen in Transformationsprozesse im südlichen Afrika, indischen Film, zeitgenössische metafiktionale Romane, aber auch kanonische Texte aus vielen Jahrhunderten und Literaturen und Kulturen des sogenannten Celtic Fringe.

Neben der Beteiligung am Forschungsschwerpunkt "Transformation Studies" arbeitet der Bereich Neue Englischsprachige Literaturen eng mit dem Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover zusammen. Es werden gegenwärtig gemeinsame Lehr- und Forschungsprojekte zur karibischen Literatur des frühen 19. Jahrhunderts sowie zur kulturellen Repräsentation von Geschichte der südafrikanischen Literatur der Gegenwart realisiert.

Außerdem angesiedelt am Bereich Englische Literatur- und Kulturwissenschaft bzw. Englische Literaturwissenschaft/Neue Englischsprachige Literaturen ist die Mit-Herausgabe des Journal for the Study of British Cultures (Prof. Rainer Emig) sowie der deutsch-englischen Kulturzeitschrift Hard Times (Prof. Jana Gohrisch).

 

Award Ceremony 2011, Huddersfield, Visiting Professor Rainer Emig obere Reihe, 4. von links
Letzte Änderung: 24.04.2012
 
Verantwortlich Ute Reuter