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Initiative für interdisziplinäre Medienforschung

Die Bedeutung von Medien im Alltag sowie in der akademischen Welt nimmt unaufhörlich zu. Da die Auswirkungen von Medien und verwandten Vermittlungstechniken und -pro­zessen so facettenreich und weitreichend sind, ist praktisch keine wissenschaftliche Diszi­plin immun gegen medial bedingte Veränderungen in der Methodik, im Inhalt und sogar im disziplinären Selbstverständnis. Gleichzeitig kann aus demselben Grund praktisch jede Disziplin etwas zum Verständnis von Medien und ihren Effekten beitragen, während kein einzelnes (traditionell verstandenes) Fach ein Monopol an Medienwissen für sich in An­spruch nehmen kann. Zu Recht positioniert sich das relativ junge Fach der Medienwissen­schaften hier in einer zentralen Rolle, aber dieses Fach arbeitet andererseits mit methodi­schen und theoretischen Prinzipien und Verfahren, die es von den länger eta­blierten ‘klas­sischen’ Disziplinen geerbt, geliehen oder adaptiert hat. Der Medienwissenschaftler Jason Mittell bezeichnet so die Medienwissenschaften folgerichtig als „Inter-Disziplin” und stellt fest, dass Me­dienforschung sich am besten als interdisziplinäres Unternehmen gestaltet.

In diesem Sinne versteht sich die Initiative für interdisziplinäre Medienforschung an der Leibniz Universität Hannover als Forum für einen gegenseitig bereichernden und überdisziplinären Austausch über Medien zwischen Vertreter aus diversen Fachdisziplinen. Durch Vorträge, Workshops, Lesegruppen und Filmvorführungen, unter anderem, möchten wir diesen Austausch anregen und so zur interdisziplinären Verständnis von einer breiten Palette von Medienphänomenen beitragen. Ein Blog dient als Plattform für diesen Austausch und informiert über unsere Aktivitäten. Sie kommen hier zum Blog

Letzte Änderung: 14.11.2011
 
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