Allgemeines
Der Masterstudiengang Advanced Anglophone Studies bietet fortgeschrittenen Studierenden die Möglichkeit, anglophone Literaturen und Kulturen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven zu erforschen. Der Studiengang ist interdisziplinär angelegt, er kombiniert und adaptiert Ansätze und Methoden der Literatur-, Bild-, Medien- und Geschichtswissenschaften für den kulturwissenschaftlichen Zugriff. Zum Gegenstand werden die Kulturen des englischsprachigen Raums – Großbritannien, die USA, die englischsprachigen Länder Afrikas, Asiens, der Karibik sowie Kanada, Australien und Neuseeland.
Studienprofil
Der Masterstudiengang Advanced Anglophone Studies baut auf den Ansätzen der kulturwissenschaftlich fundierten Anglistik und der New American Studies auf, die Literatur immer in ihren historischen, politischen und kulturellen Zusammenhängen analysieren. Die konsequente Verknüpfung von literatur- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen und Forschungsaspekten unterscheidet den hannoverschen Studiengang von vielen neu konzipierten Masterstudiengängen der Amerikanistik und Anglistik an anderen Universitäten.
Studieninhalt
Die Advanced Anglophone Studies erlauben sehr unterschiedliche Schwerpunktsetzungen. Das Studienprogramm basiert auf einem weiten Textbegriff, neben literarischen Texten werden Gemälde, Fotografien, Filme, aber auch neuere digitale Kunst-, Kommunikations- und Dokumentationsformate zum Gegenstand einer methodisch entsprechend breit gefächerten Analyse. Literatur wird als Teil eines kulturellen Feldes begriffen, das von sozialen, politischen, ökonomischen oder technologischen Entwicklungen affiziert wird und diese Entwicklungen seinerseits mitbestimmt. Themen der Veranstaltungen können etwa transatlantische oder transpazifische Beziehungen, Minderheitenkulturen in den USA oder Großbritannien, Geschlechterverhältnisse, postkoloniale Literaturen der Karibik, Afrikas und Indiens, der frühe Film oder die Kommunikation in sozialen Netzwerken des Web 2.0 sein. Aber auch klassische literaturwissenschaftliche Gegenstände spielen eine Rolle, wobei der Zuschnitt und das Format der Veranstaltungen auf die Vermittlung neuer Perspektiven und Zusammenhänge zielt. Die Seminare betrachten die anglophone Literatur und Kultur historisch kontextualisierend und im transkulturellen Zusammenhang. Ergänzt wird das Angebot durch Module wie Independent Studies oder Professional Skills, die organisatorische, konzeptionelle oder kommunikative Kompetenzen im Blick auf die Karriereplanung der Studierenden erschließen sollen.

