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Lehrgebiet Anglistik

Das Lehrgebiet Anglistik und Neue Englischsprachige Literaturen verfolgt einen breiten kulturwissenschaftlichen Ansatz unter besonderer Berücksichtigung der postkolonialen Forschung. Die Themen in der Lehre umfassen die Kulturen und Literaturen Großbritanniens von der Renaissance bis zur Gegenwart, insbesondere die Dramen Shakespeares, die Erzählliteratur des 18. bis 21. Jahrhunderts, die anglophonen Literaturen Afrikas, der Karibik und Indiens, Australiens und Neuseelands sowie die afrikanische und südasiatische Diaspora in Großbritannien. Ein besonderes Augenmerk liegt darüber hinaus auf der Ausbildung in den literatur- und kulturwissenschaftlichen Theorien und Methoden, wobei die Gender Studies aktuell einen zentralen Platz einnehmen. 

Von herausragender Bedeutung über die Universität hinaus ist die von Dr. Peter Bennett geleitete English Theatre Group, deren studentische Mitglieder zwei Mal im Jahr englischsprachige Theaterstücke in der Stadt aufführen. Interessenten sind jederzeit willkommen! 

Die Lehrenden engagieren sich sowohl in der Lehramtsausbildung im Fächerübergreifenden Bachelor und im Master of Education als auch in den Fachmasterstudiengängen Master of Advanced Anglophone Studies und dem interdisziplinären Master of Atlantic Studies in History, Culture and Society. Sie arbeiten dazu eng mit dem Historischen und Romanischen Seminar, dem Institut für Soziologie, dem Institut für Theologie und Religionswissenschaft sowie mit dem 2015 gegründeten Centre for Atlantic and Global Studies zusammen. 

Die Themen im Bereich der Forschung konzentrieren sich zeitlich auf das 19. bis 21. Jahrhundert und widmen sich sowohl literarischen Texten aller Gattungen als auch nicht-literarischen Texten und kulturellen Praktiken. Geographisch umfassen sie Großbritannien und die anglophone Welt, besonders Südafrika, Westafrika und die Karibik. Den theoretischen Rahmen bilden mit wechselnder Schwerpunktsetzung die Cultural Studies, der New Historicism und Cultural Materialism, die Postcolonial und Gender Studies, die Narratologie und die Intertextualitätsforschung sowie leserorientierte Ansätze. 

Laufende Projekte 

Prof. Dr. Jana Gohrisch
Transatlantic Victorian Studies: Theory and Method
The Literature of Post-Slavery: Imagining Agency after Abolition 
African and South Asian Diaspora Cultures in Contemporary Britain 

Dr. Ellen Grünkemeier (Habilitation, seit Januar 2011): Appropriations of Time and Space in Industrial Capitalist England - Historical Cultural Studies in Practice

Hannah Pardey (Dissertation, seit März 2016): Postcolonial Middlebrow? The New Nigerian Novel

Lena Rindermann (Dissertation, seit September 2015): The Representation of Horses in Anglophone Imperial and Postcolonial Discourses 

Erfolgreich abgeschlossene und veröffentlichte Projekte

Dr. Ellen Grünkemeier (Promotion 2010): Breaking the Silence: South African Representations of HIV/AIDS. Woodbridge, Suffolk and Rochester, New York: James Currey, 2013. 

Dr. Henning Marquardt (Promotion 2014): Die Familie als (anti-)koloniale Metonymie: Jamaika und Südafrika in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. http://edok01.tib.uni-hannover.de/edoks/e01dh15/821373846.pdf 

Wissenschaftliche Gesellschaften

Außerhalb der Leibniz Universität sind die Mitarbeiter/innen der Anglistik in verschiedenen wissenschaftlichen Gesellschaften aktiv - im Deutschen Anglistenverband, in der Gesellschaft für Postkoloniale Studien und in der Gesellschaft für das Studium britischer Kulturen, deren Jahrestagungen sie in den letzten Jahren in Hannover ausgerichtet haben. Regelmäßig findet auch der Arbeitskreis Cultural Studies in Hannover statt. 

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